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Ab 01.01.2019 gilt das Bestimmungslandprinzip für elektronische Leistungen erst ab 10.000 EUR Umsatz

Ab dem 01.01.2019 müssen Umsätze mit elektronischen Artikeln wie zum Beispiel e-Papers oder e-Books nicht mehr mit dem MwSt.-Prozentsatz des Ziel-Lands fakturiert werden, wenn der Verkauf aus einem EU Land in ein anders EU Land erfolgt und der Kunde eine Privatperson ist (keine Umsatzsteueridentifikationsnummer hat) - sofern der Gesamtwert solcher Umsätze im Jahr nicht 10.000 EUR netto übersteigt.

Mit anderen Worten, wenn Sie an Privatpersonen in anderen EU Ländern elektronische Artikel liefern und damit weniger als 10.000 EUR Umsatz machen, muss Ihre Verlagssoftware nicht mehr wie bisher den MwSt.-Prozentsatz des Lands des Kunden einsetzen und die Umsätze mittels Mini-One-Stop-Shop (MOSS) Verfahren melden sondern Sie berechnen einfach Ihren Inland-MwSt-Satz, der Umsatz ist im Land des Lieferanten steuerbar. Das ist eine große Vereinfachung für kleinere Verlage, die nur wenig Umsatz mit elektronischen Artikeln ins EU Ausland erzielen.